1,35 Milliarden: Wie sich die Bremer Häfen jetzt für das nächste Jahrhundert rüsten (mit Robert Howe, bremenports)

Shownotes

Jahrelang hieß es über die bremischen Häfen: riesiges Potenzial, aber es fehlt das Geld für die nötigen Investitionen. Doch jetzt dreht sich das Blatt dramatisch.

1,35 Milliarden Euro Bundesmittel für den Ausbau Bremerhavens zur NATO-Logistikdrehscheibe. Dazu 94 Millionen pro Jahr aus dem Infrastrukturpaket und Milliardeninvestitionen der Terminalbetreiber Maersk und Eurogate. Ein historischer Wendepunkt, wie ihn Bremen und Bremerhaven laut Robert Howe „überhaupt nicht größer haben können".

In dieser Folge des Go Global! Bremen Business Talks Podcasts spricht Host Boris Felgendreher mit Robert Howe, Geschäftsführer von bremenports, der Hafenmanagementgesellschaft des Landes Bremen, die Entwicklung und Instandhaltung der Hafeninfrastruktur in Bremen und Bremerhaven verantwortet.

Es geht um die einmalige Lage Bremerhavens als nachhaltigster Hafen Nordwesteuropas, um verpasste Chancen bei der Automatisierung und vor allem um die Frage, ob es diesmal gelingt, das Geld auch wirklich auf den Hafen zu bringen.

Denn die eigentliche Herausforderung, so Howe, ist nicht das Budget, sondern das „All-hands-on-deck-Manöver“, das es jetzt braucht.

Unter anderem geht es um folgende Themen:

  • Der Unterschied zwischen Hafenmanagementgesellschaft und Hafenbetreiber

  • Warum Bremerhaven durch die Ebbstrombestimmung der Weser der nachhaltigste Hafen der Region ist

  • Positionierung gegenüber Hamburg, Rotterdam und Antwerpen und die verpasste Automatisierung

  • Der Standortvorteil der Hinterlandanbindung: in zwei Stunden auf Bahn und Autobahn

  • Das IHK-Nord-Konjunkturbarometer und die Frage: temporäre Delle oder struktureller Abwärtstrend?

  • Verschiebung der Autoindustrie: vom Export- zum Importhafen?

  • Bremerhaven als Host Port der NATO und die neue Dual-Use-Funktion

  • Der „Sechser im Lotto“: 1,35 Milliarden Euro Bundesmittel und 94 Millionen pro Jahr für die Häfen

  • Milliardeninvestitionen von Maersk (APMT) und Eurogate

  • Warum Genehmigungsverfahren die eigentliche Herausforderung sind. Stichwort Weseranpassung

  • Fachkräfte, Ausbildung und die Alterspyramide: Warum der Mensch im Mittelpunkt steht

Hilfreiche Links:

bremenports: https://www.bremenports.de/

Handelskammer für Bremen und Bremerhaven: https://www.ihk.de/bremen-bremerhaven/

Wirtschaftsförderung Bremen: https://www.wfb-bremen.de/de/page/startseite

Bremer Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation: https://www.wirtschaft.bremen.de/

Robert Howe auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/robert-howe-500172128

Boris Felgendreher auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/borisfelgendreher/

Transkript anzeigen

00:00:06: Hallo und herzlich willkommen zu Go Global Bremen Business Talks, der Podcast über die Unternehmen, den Handel, die Technologien und die Menschen, die Bremen im Bremerhaven mit dem Rest der Welt verbinden.

00:00:15: Der Go Global Bremen Business Talkspodcast ist ein Gemeinschaftsprojekt – der Wirtschaftsförderung Bremen, der Handelskamber Bremen-Bremerhafen und der Bremer Senatoren für Wirtschaftshäfen und Transformation!

00:00:24: Ich

00:00:24: bin euer Hausboros Felgendraher und heute geht es bei uns um die Zukunft der bremischen Häfen.

00:00:29: Denn jahrelang hieß es über die Häfen in Bremen und Bremerhafen lesiges Potenzial aber es fehlt das Geld für die nötigen Investitionen.

00:00:36: Doch jetzt dreht sich das Blatt dramatisch.

00:01:01: Der Hafenmanagement-Gesellschaft des Landes Bremen, die Entwicklung und Instandteilung der Hafeninfrastruktur in Bremen und Bremerhaven verantwortet.

00:01:07: Los geht's!

00:01:10: Hallo Robert, herzlich willkommen zum Go Global Bremen Business Talks Podcast.

00:01:13: Schön dass du dabei bist.

00:01:14: Ja vielen Dank für die Einladung.

00:01:16: Robert heute ist so ein Tag wo ich mir denke Mensch sehr schade eigentlich das unser Podcast ein Audiopodcast ist.

00:01:20: Es müsste eigentlich ein Videopodcast sein denn wir befinden uns heute in der siebzehnten Etage des Gebäudes Das auch das Atlantik Hotel im Bremer Hafen beinhaltet.

00:01:30: Wer es kennen vielleicht ist diese segelartige Gebäude direkt an der Weserminnung und wir sitzen in einem Konferenzraum und schauen raus und haben eine spektakuläre Sicht auf den Hafen von Bremenhaven, unten den Zoo Armea und hinten in der Ferne sehen wir die Containerbrücken die zum meist hochgeklappt sind.

00:01:45: ich sehe fünf sechs Autofern am Nordhafen, am Roten Sand liegen spektroklere Aussicht hierauf auf den wunderschönen Hafen von Bremerhaven.

00:01:55: Ich bin so selten hier in meiner Geburtstadt, ich komme ursprünglich aus Bremerhave, sehe es so seltsam.

00:01:59: aber du wird man jemals satt an diesem Ausblick oder kaufst du jeden Tag ins Büro und denkst Mensch wie schön ist eigentlich diese Stadt?

00:02:06: Ja das kann man natürlich nicht schlecht drehen.

00:02:08: die Aussicht hier aber um ehrlich zu sein das ist der Alltag und man nimmt das so hin wie man überall anders auch arbeitet und den Alltag hinnimmt.

00:02:16: Manchmal, gerade so wenn besondere Wetter-Szenarien sind.

00:02:19: Dann lässt man den Blick schon mal aus dem Fenster schweifen... So

00:02:22: wie heute ne?

00:02:22: ...so

00:02:22: wie heute zum Beispiel.

00:02:23: da kann man bis nach Wilhelmshaven schauen.

00:02:25: sogar da kann one sehen wie viel Schiffe dort liegen wie viele Containerbrücken hoch geklappt oder runtergeklappt sind.

00:02:31: die kann ich auch zählen.

00:02:32: Kommst

00:02:33: du bei uns und zählt wieviel Schiffe liegen?

00:02:34: Nö das tue ich nicht.

00:02:36: aber natürlich ist der Blick aus dem fenster schon immer so.

00:02:41: ein weiß mal wofür man arbeitet.

00:02:43: Und ja, Menschen die hier zum ersten Mal sind.

00:02:46: Auch vielleicht zum ersten mal im Bremerhaven überhaupt sind und den Hafen gar nicht kennen, denen stelle ich dann immer so die spektakuläre Frage.

00:02:51: Sag mal wenn ihr aus dem Fenster guckt und am Horizont den Hafensähen, die Krane seht wie groß schätzt ihr denn so die Strecke von dem gelben Kran bis da ganz hinten zum hellblauen Kran?

00:03:00: Und boah ja also mit der, sagen wir mal Perspektivverschiebung sagen dann viele so das ist wohl ein Kilometer oder vielleicht sind es auch zwei.

00:03:09: Wenn sie sagen naja... Ja, es sind fünf.

00:03:12: Da, wo die Contain ausstehen...

00:03:14: Das ist in der Tat der Fall!

00:03:15: Das sieht alles viel kleiner aus von hier oben.

00:03:16: Ich weiß nicht, wie ich auch nicht dachte.

00:03:18: Die Distanzen?

00:03:18: Mensch, wie dicht ist das dran?

00:03:20: und der Zoo am Meer, den ich als Kind immer so als riesengroß empfunden habe?

00:03:23: Ich seh' so mini-kleiner oder was?

00:03:24: Da hieß's noch Tiergrotten

00:03:25: ne?!

00:03:25: Genau!

00:03:27: Und ja, wunderschön.

00:03:28: Also, soviel genug Werbung für den Hafen als Touristenmagnet.

00:03:32: Ich glaub', sie sollten einige Leute mal öfter vorbeischauen.

00:03:35: Das stimmt.

00:03:36: Du bist auch gebürtige Bremerhavener?

00:03:38: Genau, ich bin ja geboren im Landkreis aufgewachsen.

00:03:39: Mein Elternhaus, Großelternhaus das war direkt am Daich.

00:03:42: Ich bin also ein Kind der Weser muss man sagen und habe immer sehr viel mit tatsächlich Wasser und auch Schiffen zu tun gehabt.

00:03:50: mein Großvater.

00:03:51: Mütterlicherseits ist zur See gefahren, damals hießen sie Passagierschiffe heute heißen sie Kreuzfahrtsschiffe von Bremerhaven hier von der Kolumbuskei nach Amerika und zurückgefahren Und den hab' ich zwar nicht ganz lange mehr gehabt, weil er früh verstorben ist.

00:04:06: Da war ich noch ein Grundschulkind aber Hafen war für uns alltäglich also in der Familie.

00:04:12: mein anderer Großvater hat immer sozusagen das Fand wieder als Kind nicht so richtig super aber im Nachhinein war das super hatte mal frischen Fisch mitgebracht.

00:04:21: naja auf alle fälle ist sowohl der Fischereihafen als auch der Überseehafen für mich ja alltägtlich gewesen.

00:04:28: du bist Bauingenieur und bis seit zwölf jetzt hier wieder in Bremerhaven.

00:04:34: Die hätte die Welt offen gestanden, weil es überall hingehen können.

00:04:37: war das damals auch so eine Art, wie du gerade beschreibst Verbindung zum Hafen diese Position einzunehmen, so ein Art Lokalpatriotismus?

00:04:43: hat man diese Verbindung zu Hafen damals noch gehabt?

00:04:45: Und hast du das deshalb auch genommen?

00:04:47: oder war es einfach eine beliebige Karrier-Opportunität, die du da wahrgenommen hast?

00:04:52: Nein, ich war in meinem Leben noch nie etwas.

00:04:58: Als ich hier weggegangen bin aus Primerhafen als junger Mann zum Studieren nach Braunschweig, bin ich tatsächlich dort im Braunschwigerumgebung zwanzig Jahre hingeblieben.

00:05:06: Ich habe die ersten zehn Jahre in einem großen Konzern im Bauindustrie bei Philipp Holzmann gearbeitet und bin dort ein bisschen rumgekommen mit der Grenzeöffnung ganz viel.

00:05:20: In den damals noch neuen Bundesländern zu tun.

00:05:23: Ich hab viele mal am Wasser gearbeitet an der Elbe oder auch an der Ostsee.

00:05:27: Oder eben halt große Verkehrsprojekte gehabt.

00:05:30: und dann bin ich tatsächlich zu einem zweiten großen Baukonzern gegangen, zu der Firma Zyplin aus Stuttgart.

00:05:37: aber hab in Hamburg gearbeitet, in Bremen und in Hamburg mehrheitlich aber in Hamburg.

00:05:41: Und dort war schon immer auch Hafenbau mein Thema.

00:05:44: also Hafenbau Wasserbau Tunnelbau Brückenbau das waren so meine Gymnärbau sozusagen meine Grundausbildung.

00:05:52: Und als denn der Ruf hier kam oder die Anfrage kam, etwas ganz anderes würde ich nicht sagen aber eine andere Perspektive zu haben.

00:06:00: Nicht nur eine Bauleistung durchzuführen oder zu beaufsichtigen oder zu planen sondern hier auf der anderen Seite sitzen ein Auftrag Geber zu sein eine Hafenmanagement Gesellschaft zu leiten damals noch als technischer Geschäftsführer gleich zu Anfang da habe ich gedacht wow Das ist das, was du gelernt hast und das ist das was sozusagen du hier auch einbringen kannst.

00:06:25: Das Know-how im Hafenbau.

00:06:27: und deswegen bin ich hergekommen bzw.

00:06:30: deswegen hat man mich auch genommen und nach einer gewissen Zeit gab es dann unterschiedliche Perspektiven.

00:06:34: braucht man zwei Geschäftsführer nur einen bin ich dann einige Jahre später alleiniger Geschäftsführer geworden und muss natürlich seitdem auch dieses große Feld der kaufmännischen Belange und auch andere Dinge hier mitmachen.

00:06:47: Und das ist etwas, was mich in den letzten ja mittlerweile schon dreizehn Jahren glaube ich auch ausgebildet und weitergebildete hat.

00:06:55: Du hast gerade schon erwähnt Bremen Ports ist die Hafenmanagementgesellschaft verantwortlich für Entwicklung und Entstandhaltung.

00:07:00: Muss man mal unterscheiden vom Hafenbetreiber als für die Leute, die es jetzt nicht genau wissen Ihr seid keine Hafenbetreiber, sondern für die Infrastruktur.

00:07:09: Das ist absolut richtig!

00:07:10: Wir schlagen keine Güter um aber wir sind schon Hafen Betreiber in dem Sinne dass wir die Infrastruktur betreiben.

00:07:16: das heißt wenn wir hier nicht wären und die Schleuse nicht auf uns zu machen würden oder unsere Mannschaft hier nicht baggern würde oder ganz viele Dinge, die wir tun.

00:07:24: Denn würde es hier keinen Hafenumschlag geben.

00:07:27: Das heißt also wie sind eigentlich die Grundvoraussetzungen dafür dass es überhaupt Hafenumschlag gibt?

00:07:31: Aber Hafen umschlagen oder Container-Umschlagen oder Autos auf die Schiffe bringen das tun wir nicht, das stimmt.

00:07:38: Das macht jemand wie ein Eurogaden-Benei.

00:07:40: Genau aber wir verwalten auch dieses sogenannte Sondervermögenhafen in Bremerhaven und in Bremen.

00:07:46: Das ist das größte Sonderförmöge des Landes Brehmins Und hat ja auch die größte Bedeutung für das Bundesland Bremen, alles was Hafen und Wirtschaft ist.

00:07:55: Und insbesondere natürlich die ganze Logistik drumherum.

00:07:58: Deswegen verstehen wir uns nicht nur als Infrastrukturgeber und einfacher jetzt mal in Standhalter sondern wir sind tatsächlich viel mehr.

00:08:10: Aufgrund der Tatsache, weil ihr jetzt schon viele Jahre dabei bist.

00:08:12: Hast ja auch so ein bisschen die Entwicklung mit erlederem Hafenwieser wie den anderen großen Häfen, mit denen ihr in Konkurrenz steht.

00:08:18: Hafen aus Hamburg aber auch mit den Häfen aus Anwerpen Rotterdam beispielsweise.

00:08:23: Wie würdest du die Positionierung gegenüber diesen Schwerkweichen kann man ja sagen

00:08:28: beschreiben?

00:08:29: Haben wir da den Anschluss verloren sind wieder Gut auf der Höhe?

00:08:33: haben wir irgendwo auch gewonnen.

00:08:35: Es erhört man häufig negative Urteile, wir haben die Ankluss verpasst, Investitionen hatten viel früher kommen müssen diesen technisch viel weiter und so weiter uns fort.

00:08:42: Auf die Details gehen wir noch ein.

00:08:43: aber so eine ersteinschätzung wo wir eigentlich im internationalen Wettbewerb mit dem Hefen in Bremenhaven

00:08:48: stehen?

00:08:49: Also ich glaube ja wir haben eine gewisse Talsole gehabt.

00:08:53: da kann ich gleich nochmal in Detailier darauf eingehen.

00:08:56: Aber Ich bin fest davon überzeugt und das tatsächlich auch als Wasserbauingenieur dass der Standort Bremerhaven zusammen auch mit dem Standort in Bremen doch schon eine Einmaligkeit hat und demzufolge eine Grundvoraussetzung hat, weshalb dieser Hafen auch noch in den nächsten zwanzig dreißigfünfzig Jahren eine wesentliche Bedeutung für Deutschland und Europa haben wird.

00:09:15: Und ich mach das mal an einem ganz einfachen Beispiel fest die Weser ist ein Fluss der eine sogenannte App-Strombestimmung hat.

00:09:24: Das heißt, hier läuft mehr Ebbel raus als mehr Flut reinläuft und das mag relativ unwichtig sein, er hat aber eine große Bedeutung im Sinne der auch ökologischen Themen die man alle unter Nachhaltigkeit sozusagen mal subsumieren kann.

00:09:38: ich erwähne dass deshalb weil wir müssen eigentlich unseren Hafen nicht frei baggern unser Hafen ist hier in Bremerhaven.

00:09:46: Ich sage jetzt mal, alleine durch diese Situation die ich eben geschildert habe ist nachhaltig wie kein anderer Hafen.

00:09:52: Wenn man sich den aufwand auch den volkswirtschaftlichen Aufwand anschaut der in anderen Häfen oder will ich jetzt gar nicht nur nach Hamburg schauen sondern auch an anderen Häfnen, europäischen Häfen, Nordwesteuropäische Häfen sich anschauen was es bedeutet die Infrastruktur überhaupt machbar zu machen also Schiffe rein und raus fahren zu lassen Denn bedeutet das zum Beispiel ein großes Schiff, was nach Hamburg fährt?

00:10:13: Braucht jedes Jahr eine Unterhaltung von dreieinhalb Millionen Euro.

00:10:17: Wir brauchen noch nicht mal ein Zehntel davon!

00:10:20: Wir brauchen wesentlich weniger... wir brauchen und das ist zb auch im Vergleich zu anderen Hilfen wie zum Beispiel Wilhelmshaven die liegen auf der Leseite, wir liegen auf einer Luftseite.

00:10:29: da muss auch ein wesentlich höherer Faktor an Unterhaltungsarbeit in Sinne der Wassertiefen erbracht werden.

00:10:36: Und wenn ich das zum Beispiel vergleiche mit Anwerpen, da redet keiner drüber.

00:10:40: Aber Anwerfen liegt soweit weg von der Küste wie Bremen und ich sage immer auch, wenn ich so sage jetzt mal internationale Vorträge halte.

00:10:47: die erste Green Ports Entscheidung, die überhaupt getroffen wurde auf der Welt, wurde in Bremen vor zweieinhalb Jahren getroffen dass Bremen gesagt hat wir brauchen einen Hafen an der Küst und deswegen hat man vor zwanzigjahren hier ein Stück Land gekauft und hat die Bremerhaven letztendlich entstehen lassen.

00:11:02: und das hat man deshalb getan weil man nicht mehr bis nach Bremen, die Weser unterhalten konnte vor zweihundert Jahren.

00:11:09: Da waren die Schiffe natürlich wesentlich kleiner als heute und das ist im Grunde auch noch heute etwas, wo ich sage warum liegen die wirklich für die nächsten Jahrhunderte erfolgreichen Hefe so an der Küste?

00:11:20: Und warum haben sie ja auch eine Perspektive?

00:11:22: Dazu gehört Bremerhaven definitiv.

00:11:24: jeder würde im Studium wenn er heute sozusagen auf einer grünen Karte überlegen müsste kann eigentlich ein Hafen entstehen da würde immer Bremer Hafen als erstes nennen bevor er Wilhelmshafen oder Hamburg nennt.

00:11:33: und das macht mich überzeugend Das lässt mich überzeugen und das zeigen auch die Zukunftsperspektiven, die wir haben.

00:11:40: Und dass sehen wir auch noch an den Investitionen über die wir gleich reden werden – das Bremerhaven hier zu den Hotspot-Heifen in Nordwesteuropa gehören!

00:11:48: Das stimmt also….

00:11:50: Die Grundvoraussetzungen sind da aber jetzt können wir agruentieren wie sie waren immer schon da, die waren auch schon vor zwanzig Jahren da.

00:11:54: Warum habe ich denen nicht besser auf die Straße

00:11:56: gebracht?

00:11:57: Ja, das ist definitiv eine Frage, die berechtigt ist.

00:12:00: Ich glaube, Hier vieles richtig gemacht und ja wir müssten auch durch entsprechende Talsohlen fahren, aber die Grundvoraussetzung ist immer da gewesen.

00:12:11: Und die Grundveraussetzung is', wir haben hier einen sogenannten Eisenbahnhafen, auch der ist schon über hundert Jahre alt.

00:12:18: Das ist ein Grunddesign, wenn man sich das mal im Engineering anschaut.

00:12:23: Wenn ich das nicht habe, dann kann ich in einer existierenden Hafeninfrastruktur, die kein Ahnanschluss hat oder nur einen schwachen Bahnanschluss hatte, das kann ich gar nicht großartig ändern!

00:12:33: Wenn ich aber von Anfang an einen Hafen planend als logistische Drehscheibe, die eben halt viele Güter auf die Bahn bringt und das wurde zu Kaiserszeiten hier in Bremerhaven gemacht – in Bremen genauso… Dann hat man schonmal eine Grundvoraussetzung, die positiv ist.

00:12:47: Und wenn man dann auch noch die entsprechende Infrastruktur tatsächlich, und das haben wir hier mit unserer fünf Kilometer Kei, diese ist ja relativ einmalig auf der Welt.

00:12:56: Wenn man das dann auch nach sozusagen damit im Einklang bringt, dann haben wir einen super effizienten Hafen oder wo wir sicherlich ein wenig den Anschluss verpasst haben.

00:13:05: Und wenn ich wir sage, dann meine ich die gesamte Hafenwirtschaft dann ist das tatsächlich im Sinne der Automatisierung zu denken.

00:13:12: Das haben wir zu spät gemacht, das hätten wir sicherlich schon sagen mal vor fünfzehn Jahren anfangen müssen.

00:13:18: da sind wir tatsächlich ein wenig hinterher will aber nicht heißen dass wir damit zu späht.

00:13:23: grundsätzlich sind die Großinvestitionen die jetzt auch die Thermalbetreiber im Containerbereich angekündigt haben in allen Voranmerst werden hier den Hafen eine neue Epoche sozusagen überführen Und dann bleiben wir hier auch in den Hotsporthafen für den Umschlag.

00:13:40: Wenn du die Automatisierung sagst, das war nicht Rotterdam so das große Vorbild?

00:13:43: Ja, angefangen hat tatsächlich Hamburg vor gut zwanzig Jahren mit dem Termin Altenwerder.

00:13:50: Da ist man aber auch leider dann stehen geblieben und hat praktisch den falschen Hafen aus heutiger Sicht der Dinge Der hinter einer, sage ich mal Kölbrand-Brücke liegt, den Grunde nach nochmal den weiteren Schiffsverkehr für Großschiffe erschwert also gar nicht sozusagen die großen Schiffe dahin fahren können Weshalb Harpark-Leut auch unter anderem sicher auch jetzt in Wilhelmshaven engagiert, weil eben die großen Containerschiffe, die da über zwanzigtausend Teufel groß sind, auch dort nicht hinfahren können.

00:14:18: Und

00:14:19: da

00:14:19: hat man tatsächlich dann den Schwung von Alten Werder Richtung Waltershofer Hafen am Bruchertkei und auch am Eurokai, Amperdölkai praktisch denn auch nicht fortgeführt – das ist auch eine Schwäche, die genauso Hamburg hat wie wir im Vergleich zum Beispiel zu Rotterdam.

00:14:37: Und Rotterdamm hat massiv in den letzten zwanzig Jahren oder sagen wir mal auch fünfzehn Jahre in das Thema Automatisierung investiert.

00:14:44: und ja sie sind da tatsächlich jetzt europäischer Marktführer, das muss man so sagen, sind dort sehr effizient.

00:14:50: aber was Effizienz auch noch ausmacht ist nicht nur der schnelle Umschlag auf einem Terminal sondern ich muss die Güter erst einmal ins Hinterland bringen.

00:14:57: Das ist eigentlich die Aufgabe.

00:14:58: Die Lokokwote, also die lokale Ware, die im eigenen sage ich mal zwanzig Kilometer Radius benötigt wird.

00:15:07: Die ist ja in Bremen Bremerhaven relativ reduziert und Rotterdam beispielsweise auch nicht unbedingt sehr groß im Vergleich zu der Gesamtumschlagsmenge, die sie haben.

00:15:15: Also Sie brauchen natürlich das Hinterland insbesondere das deutsche Hinterland um die großen Umschlagszahlen zu halten.

00:15:20: Aber den Vorteil, den wir hier haben innerhalb kürzester Zeit die Güter und die Waren dann auf die Bahn zu bringen oder auf die Autobahn zu bringen das ist einmalig.

00:15:29: Das gibt's nirgendwo in Nordwesteuropa.

00:15:31: Wisst du ein Container aus Rotterdam sag ich mal in Sirland gebracht hast?

00:15:35: Sag mal es sind Tag vorbei und bei uns sind das um ganz ehrlich zu sein wenn man schnell ist in zwei Stunden.

00:15:41: Und dass is tatsächlich einen Standortvorteil der einmalig ist weil wir so ein enges infrastrukturelles Netzwerk zur Bahn Autobahn haben, das findet man kaum an einer anderen Stelle in Europa.

00:15:56: Also nochmal du betontest die Grundvoraussetzungen sind da?

00:15:59: Du

00:15:59: bist auch relativ optimistisch was die Zukunft angeht.

00:16:03: jetzt gibt es allerdings die Hafenwirtschaft, ich will mal verweisen an eine kürzliche Umfrage des IHK Nordkonditurbarometerhafen.

00:16:11: Wie sieht das?

00:16:12: Man umfragt gemacht und der Hafen Wirtschaft wie sich die Konjunktur darstellt aus deren Sicht und ist dramatisch eingebrochen.

00:16:17: Sechzehn Kommand sechs Punkte eingebrochnen.

00:16:20: Hauptrisiko wird genannt Rahmenbedingungen.

00:16:23: Das sind jetzt Dinge die du nicht beeinflussen kannst, das gibt wahrscheinlich in erster Linie um Konjunktur.

00:16:27: Leute machen sich Gedanken um viele Faktoren Weltwirtschaft und so weiter und sofort.

00:16:32: Man macht sich grundsätzlich Gedanken über die Produktivität Deutschlands?

00:16:34: Ja Und wir waren

00:16:36: Exportweltmeister

00:16:38: oder Vizeweltmeister Oder irgendwie auf alle Fälle ganz vorne immer mit dabei.

00:16:44: Das war ja auch die Stärke der Volkswirtschaft in Deutschland.

00:16:47: Die ist einfach sehr am Spächeln.

00:16:51: Konjunkturprognose, wieviel Güter gehen über einen Hafen rein und raus.

00:16:55: Praktisch in einer schwierigen Situation.

00:16:57: Da müssen tatsächlich wesentlich andere Dinge geändert werden bevor man sagen kann wir schlagen wieder so viel um wie es vielleicht auch mal potential in den Jahren davor war.

00:17:10: das ist definitiv der Fall.

00:17:12: und ja und da spielt auch wenn wir nur über den Umschlag in den Hefen reden Die Wettbewerbshefen in Anfärben und Rotterdam eine große Rolle, weil sie greifen ja praktisch die Waren auch aus unserem Hinterland praktisch ab.

00:17:25: Und unabhängig ob das jetzt eine ökologische, sage ich mal Sinnhaftigkeit hat, hat es aber eine ökonomische.

00:17:32: zumindest sagen uns dass die Verlader in einigen Bereichen unter sind.

00:17:36: Ja, auch die Infrastrukturen in Deutschland für verantwortlich.

00:17:39: Die teilweise sehr, sehr spechelnd sind.

00:17:42: Die Brücken, die abgelastet werden oder die auch teilweise unzuverlässigen Bahnverbindungen, die sprechen nicht unbedingt derzeit ein rosige Zukunft für die deutsche Wirtschaft.

00:17:54: und natürlich die sonstigen Rahmenbedingung, die auch geopolitischer Art ist es natürlich auch klar, die Zollbestimmung usw.

00:17:59: Das sind alles ... Derzeit, sag ich mal Zeitaufnahmen, die besorgungserregend sind geändert werden müssen und ich bin aber auch ganz zuversichtlich, auch geändert werde.

00:18:10: Also das was sage ich mal jetzt aus dem großen Teichmel wieder zu uns rüber spappen mit den entsprechenden Zoll-Themen die für mich ist es eine Zeitaufnahme ja.

00:18:20: Das ist wichtig dass du sagst weil man könnte das wahrnehmen in der Tat wie du das beschreibst als ne kurzfristige Delle die aus diesen besonderen Umständen entsteht.

00:18:29: Aber es könnte auch sein, dass jetzt beispielsweise die Zölle und die Sperrung der Straße von Nomus strukturelle Dinge überdecken.

00:18:36: Dass man denkt okay das ist eine temporäre Delle, die wir einfach nur auswarten müssen bis es wieder hoch geht.

00:18:43: Es kann aber auch sein ,dass wir uns in einem Abwärtstrend schon länger befinden und das nicht richtig wahrnehmen wollen, weil diese aktuellen akuten Dinge das ganze überlagern.

00:18:50: Genau!

00:18:51: Und deswegen meine ich man sollte solche Dinge wie sagen wir die temporäre Schließung der Straße von Ammus oder eben halt auch die Zollthematik aus Amerika, die dürfen uns von unseren Hausaufgaben nicht ablenken.

00:19:02: Deswegen sollte man da eine gewisse Kontinence waren ja.

00:19:05: Wir können alle nicht die Amerikaner oder vielleicht auch die Administration oder vielleicht sogar ihren derzeitigen Präsidenten beeinflussen.

00:19:12: Das sehen wir ja.

00:19:13: Das kann ganz Europa nicht sozusagen Vielleicht sogar die ganze Welt nicht, walten gerade andere Kräfte in irgendwelchen Köpfen.

00:19:20: Aber das ist nur eine temporäre Phase und sie darf uns sich davon ablenken dass wir meinen wenn da jetzt ein neuer Präsident ist dann ist alles wieder gut in Deutschland oder Europa.

00:19:26: Das ist definitiv nicht der Fall.

00:19:27: deswegen ist sein Punkt absolut richtig.

00:19:30: Wir müssen uns mit unseren Stärken sozusagen beschäftigen Und auch schauen wo müssen wir tatsächlich unsere Schwächen auch selbst sozusagen in die Hand nehmen.

00:19:40: Die Straße von Namus ist nicht dafür verantwortlich, dass bei uns die Produktivität in Deutschland gerade schwächelt.

00:19:45: Das hat dann nichts mit zu tun beziehungsweise nur temporär das mitzutun.

00:19:49: Die Grundannahme, dass andere für unsere eigene Leistung verantwortliche sind, ist nur sehr bedingt berechtigt und da muss man selber in sich hineinschauen und auch in die eigene Regulatorik und natürlich auch in der eigenen Möglichkeit etwas zu verbessern.

00:20:06: Bedarf ist auch weiterreichender Reformen, die ich momentan manchmal ganz positiv in Zeitung oder sonst wo lese und höre.

00:20:14: Aber die Umsetzung dauert Jahre und Jahrzehnte und das müssen wir definitiv umstellen.

00:20:20: Ein weiterer Aspekt jetzt mal abgesehen von den konjunkturellen Aspekten ist diese Verschiebung der Industrie selber beispielsweise Autoindustrie.

00:20:28: Man kann ja sagen, der Hafen Bremerhaven hat lange Zeit von dem Modell profitiert.

00:20:32: Das beispielsweise die deutsche Automobilindustrie BMW und Mercedes, die hier viel Umschlag im Hafen machen in Deutschland produzieren und von hier an die Welt verschicken über den Hafen von Bremerhafen.

00:20:40: So dieses Modell ist schon seit langem Wandel aber wahrscheinlich wird sich diese Wandel nochmal beschleunigen.

00:20:47: was das für Konsequenzen wie der Hafe in zehn Jahren aussieht haben wir dann immer noch genauso viel großen Export.

00:20:53: was das Thema Autos betrifft ist es eher eine Situation, wenn wir viel mehr Import machen.

00:20:57: Vielmehr chinesische Importe beispielsweise oder vielmehr Importe von deutschen Herstellern die im Ausland produzieren und dann hier nach Deutschland die Autos bringen.

00:21:06: ganz konkret was für Auswirkungen von solchen industrie-relevanten Änderung siehst du auf den Hafen hier im Bremenhaven?

00:21:13: Also dieses Segment werden wir mal bei PKWs bleiben oder auch bei High & Heavy bleiben das sozusagen importiert und exportiert wird haben wir ja eigentlich nie einen ausgeglichenen Share.

00:21:24: Das ist ganz selten, dass man sagt, fünfzig Prozent geht raus, fünfzieh Prozent geht rein.

00:21:29: Export geprägt, also eher als sechzig, teilweise siebzig Prozent.

00:21:32: Manchmal sogar noch ein bisschen mehr der Waren sind hier aus dem Hafen exportiert worden und das Lack war eigentlich dass zu wenig importiert wurde.

00:21:39: Also da mal... Das kann sich umdrehen!

00:21:41: Das kann natürlich sein, dass wir zukünftig mehr importieren.

00:21:44: Egal ob es für deutsche Hersteller sind die im Ausland produzieren oder eben halt ausschließlich ausländische Herstellern wie zum Beispiel ja die chinesischen Autos die du angesprochen hast dass sich dieses Verhältnis irgendwie sechzig-vierzig umdreht.

00:21:56: Dass wir mehr importieren als exportieren, da kann man sagen, das ist dem Hafen ja egal.

00:22:01: Ist auf alle Fälle für den Umschlag gut.

00:22:03: Das ist sicherlich für die Beschäftigung auch definitiv so.

00:22:06: Das will ich gar nicht kleinreden.

00:22:08: aber volkswirtschaftlich ist es natürlich schon etwas was passiert wenn auf einmal viel mehr importiert werden und wir werden eine Importnation als eine Exportnation Und das wird uns foxfelschafflich sozusagen schwächen.

00:22:20: In demzufolge müssen wir tatsächlich schauen, also nicht wir sondern insbesondere die dafür verantwortlich sind und natürlich auch die Produzenten selbst, dass die Rahmenbedingungen so sind, dass es auch sinnhaft ist hier in Deutschland zu produzieren und wir dann auch wieder einen vielleicht sogar ausgeglichenen Immun-Export haben weil das wäre praktisch das Beste.

00:22:39: So viel wie reingeht geht auch raus.

00:22:41: da freut sich der Räder, da freute sich das Termineller, freuen sich die Beschäftigten Und im Bunde nach wäre das sozusagen eine Balance, die anzustreben ist.

00:22:49: Aber das kann man nicht bestimmen!

00:22:50: Das kann ein Hafen nicht diktieren und es ergibt sich durch die Volkswirtschaft selbst und durch den geopolitischen Rahmen, den es gibt.

00:22:57: Aber dass eben so im Nebensatz erwähnt, dass es egal ob Fahrzeuge exportiert oder importiert werden, solange das Volumen stimmt.

00:23:03: sindgemäß aber muss die Struktur des Hafens aufgebaut werden.

00:23:06: Ich rede jetzt über die großen Stellflächen beispielsweise und die Parkdecks

00:23:09: usw.,

00:23:10: wofür die Fahrzeige muss das anders aussehen.

00:23:12: wenn sich das plötzlich ändert vom einen Überschuss Export zu einem Überschuss import muss das anders aussehen.

00:23:19: Ich meine es gab immer schon import hier, immer schon japanische Fahrzeuge beispielsweise oder BMWs die in USA gebaut wurden oder US amerikanische auch im kleinen klein Maße.

00:23:28: aber wenn sich jetzt komplett dreht muss die struktur musste hafen anders aufgebaut werden werden da flächenfrei beispielsweise.

00:23:33: Das kommt darauf an, wie lange die Verwaltzeiten sind.

00:23:36: Wenn so ein Picker-Wee hier drei Tage steht bevor er rein oder rauskommt in Hafen dann ist das superoptimal.

00:23:42: wenn aber hier acht Tage steht oder vierzehn Tage steht und teilweise noch länger steht Dann ist das natürlich eine Flächenfraß Also einen kostengünstiger Parkplatz Oder eben halt auch nicht kostengünstig.

00:23:54: das sind Verhandlungen die wir nicht führen.

00:23:55: Aber auf alle Fälle braucht man dafür flächeflächefläche.

00:23:58: Und natürlich ist auch dem Terminalbetreiber daran gelegen möglichst schnell auch Ware umzuschlagen, keiner will irgendwie einen Lagerbestand haben.

00:24:07: Das ist auch unproduktiv, um ehrlich zu sein wenn ich Fahrzeuge nachher aus, keine Ahnung was welchen letzten Ecken des Hafens da vorne holen muss.

00:24:13: Ja das wird sich sicherlich ändern aber Hafen muss sich ja auch ständig ändern.

00:24:19: Es ist ja nichts stetig im Hafen es ändert sich.

00:24:22: von der Bananenkiste bis heute erändert sich die Welt im HafEN.

00:24:25: und was uns auch so optimistisch macht ist dass wir Nicht wir, sondern wir alle zusammen.

00:24:33: Insbesondere die Hafenwirtschaft selbst, dass sie anpassungsfähig in unglaublicher Schnelligkeit aussahen kann.

00:24:38: und das ist dafür, dass wir hier so ein sehr kompakter Hafen sind da wenn man aus dem Fenster schaut natürlich schon gleich sieht.

00:24:44: Da vorne stehen alles Container, da hinten stehen alles die Autofrachter oder die Rohrofrachter dann ist das schon mal sehr sehr sehr sortiert im Hafen.

00:24:54: Da gibt es kaum einen Hafen.

00:24:56: ich zumindest kenne keinen Hafen der so sortiert tatsächlich ist und so kompakt auch da ist.

00:25:01: Und das ist im Grunde nach dann auch wieder ein Schnellboot im Vergleich zu einem dicken Tanker, der wenn er Ruder kriegt erst nach drei Sehmalen erst die Richtung ändert.

00:25:13: und so einen Sportboot hier sage ich mal wie wir es sind kann da schneller darauf reagieren.

00:25:17: Ich glaube das ist wirklich auch ein Standortvorteil den wir haben.

00:25:20: Wir sind nicht die größten, wir werden noch nie die größte sein.

00:25:22: aber wir sind vielleicht die Effizienz sitzen und vielleicht auch qualitativ Mit Sicherheit ganz oben mit dabei.

00:25:29: Und das ist etwas, was so ein Standort dann auch ausmacht und man die Kundschaft erkennt.

00:25:35: Wenn du Waren über Bremer Hafen bringst, läuft das qualitativ und es läuft hoffentlich zeitlich in eine Richtung, die man sich vorstellt.

00:25:45: Was natürlich immer mit der Hinterlander-Bindung zu tun hat aber nicht, dass trotz ist so eine Flexibilität bei einem kleinem kompakten Hafen, der zwar eine weltweite Bedeutung hat aber dann doch noch eben auf solche Einflüsse schneller reagieren kann.

00:26:00: Das ist ein Standortvorteil, ja?

00:26:02: Wo du gerade das Stichwort Roro sagtest, Brimhaven war immer schon auch eine Drehscheibe für NATO-Einsätze beispielsweise Übungen und so weiter und sofort.

00:26:11: Dass wir in Zukunft wahrscheinlich auch nochmal ne größere Rolle spielen, siehst du da die Wertigkeit oder die Wichtigkeit des Standorts erhöht und werden da auch Anpassung gemacht dass beispielsweise Kapazitäten... vergrößert werden für diese Art von Transporten?

00:26:22: Wenn Bremerhaven zur Drehscheibe für Materialbewegung, Truppenbewegungen wie rum aussehen müsste irgendwann mal.

00:26:27: Ja das sind wir ja schon seit dem zweiten Weltkrieg die Amerikaner einmal deshalb gesagt sie wollen die prämischen Häfen haben und haben das ja den sag ich mal alliierten Briten abgenommen wollen wir mal sagen weil Sie einfach natürlich die logistische Drehscheibe hier gesehen haben in den beiden Orten Wie wir alle wissen und im zufolge ist Bremer Hafen jetzt besondere Hostport der NATO ist natürlich etwas, was auch in Zukunft im Fokus steht und dem zufolge sind die Aufwuchsbestrebungen des Bundes der Bundesverteidigung und der NATO natürlich eng verbunden hier mit diesem Hostport.

00:27:00: Und da ist natürlich die Lage zentral an der Deutschen Bucht maßgeblich dafür dass man diesen Standort weiter ausbauen wird und ja das wird diese Dual Use Funktion auch noch im ausgeprägten Maße zukünftig mehr werden.

00:27:18: Für uns ist das tatsächlich auch im Sinne der privatwirtschaftlichen Nutzung ein echter Epochaler, ich sage es einfach mal, auch Meilenstein.

00:27:26: Weil wir werden hier die Infrastruktur, die sicherlich schon in die Jahre gekommen ist noch einmal dahingehend ertüchtigen können gemeinsam mit dem Bund was wirklich kürzester Zeit erfolgen soll und was sich das Bundesland Bremen gar nicht alleine hätte finanzieren und leisten können.

00:27:42: Demzufolge sind wir sehr positiv da hingehend, dass wir unsere Infrastruktur in den nächsten ja fünf sechs Jahren tatsächlich wegweisend und auch für die Zukunft so ausbauen können.

00:27:54: Dass wir uns für dieses Jahrhundert einfach mal so keine Sorgen machen müssen.

00:27:58: Das ist ein wichtiges Stichwort denn ich kann mir deinen Job, den du jetzt seit zwei Taunen zwölf machst, so ein bisschen frustrieren für eine lange Zeit vorstellen weil ich von verschiedenen Seiten jahrelang gehört habe Wir haben ein riesengroßes Potenzial.

00:28:08: Genau so wie du es jetzt gerade mehrfach dargestellt hast, aber uns fehlen einfach die Investitionen, die nötig sind um dran zu bleiben und das auch zu erhalten.

00:28:15: Um die Substanz zu erhalten, nicht nur die Substance zu erhalten sondern auch sonst für die Zukunft

00:28:19: parat zu

00:28:19: machen was Investition in das Thema Infrastruktur hier an den Hefen

00:28:23: angeht.

00:28:24: Jetzt wird zum ersten Mal sozusagen das Budget geöffnet.

00:28:28: Erklär bitte, was das für dich bedeutet.

00:28:29: War das so eine Befreiungsschlag?

00:28:31: War das auch ein Wendepunkt?

00:28:32: Ist es so, dass der Job so lange frustrierend war, weil man eigentlich sagt ... Man muss folgende Dinge machen und fehlt einfach das Geld.

00:28:40: Keiner hört auf uns.

00:28:41: Wir haben schon häufig von der Politik gefordert, niemand hat gehört aber jetzt scheint sich das Blatt zu ändern oder nicht?

00:28:46: Also erst mal war ich nie frustriert.

00:28:49: Wirklich nicht, also absolut gar nicht!

00:28:51: Ich bin ja jeden Tag bis heute und auch zukünftig mit sehr viel Leidenschaft und Herzblut und Spaß in den Job gekommen und das liegt natürlich an der Mannschaft sich aber auch an den Themen die wir haben Und natürlich hat jede Zeit auch seine Herausforderung.

00:29:05: Ja, die Zeit war natürlich ohne Geld oder mit wenig Geld oder nicht mit allem finanzieren können was man finanziert müsste eine andere insbesondere wenn man wusste okay das und dass muss eigentlich dringend passieren.

00:29:17: das stimmt jetzt aber nicht frustrieren sondern es ist eine Art der Herausforderung die zum Job gehört.

00:29:22: dadurch dass wir das erste mal ein wenig im Sinne der finanziellen Unterstützung des Bundes aufgeatmet haben als das Infrastrukturprojekt sozusagen für Deutschland beschlossen wurde und Bremenjahr durch diesen Königsteiner Schlüssel auch, sagen wir mal so ein Grundes Prozent von diesem Milliarden bekam.

00:29:42: Und dann auch der Senat in Bremen gesagt hat wow also siebzig Prozent dieses Geld ist, das wollen wir in die Häfen investieren.

00:29:49: Konkret worum geht es?

00:29:49: Wie groß

00:29:50: ist... Das waren mittlerweile ich glaube vom unseren Finanzsenator öffentlich bekannt gegebenen.

00:30:01: Und da hieß es sozusagen im Senat, ja das siebzig Prozent müssen in die Häfen gehen weil die Infrastruktur der Häfen ist unser Rückgrat.

00:30:11: Wir sind sowas von abhängig von Hafen und Hafenlogistik wie kein anderes Bundesland.

00:30:16: also ich sag jetzt mal mindestens vielmal soviel wie Hamburg und noch ein wesentliches mehr wie Niedersachsen.

00:30:23: und dem zufolge müssen wir auch Investitionsinfrastrukturprojekte hier im Hafen investieren.

00:30:28: Und das war natürlich für uns damals schon, wir dachten einen Sechser im Lotto.

00:30:33: Aber es waren nur ein Fümmerer und der Sechsler kam ja noch.

00:30:36: Der Sechster war tatsächlich dann in das Interesse.

00:30:38: oder was gesagt die sogenannten eins Komma drei fünf Milliarden Euro, die in Aussicht stehen aus der Reinigungssitzung des letzten Winters für die Ertüchtigung und für diese sozusagen Missionen der NATO und der Bundeswehr hier eine Logistik Drehscheibe auch zu etablieren.

00:30:57: Boah, was soll das denn jetzt sozusagen für uns bedeuten?

00:31:01: Weil wir waren ja schon happy dass wir unsere Großprojekte wie zum Beispiel den CT auch durch die anderen Investitionen sozusagen im Senat beschlossen hatten.

00:31:11: Ja und da kann ich heute noch nicht konkret etwas zu sagen aber ja wir arbeiten intensiv daran sehr viele Projekte und Einzelmaßnahmen hier mit dem Bund zu vereinbaren damit das Geld auch tatsächlich in den Hafen fließen kann.

00:31:29: Und diese Herausforderung ist natürlich eine, die wir so noch nie hatten und die auch tatsächlich etwas mit der ganzen Mannschaft macht, auch mit dem ganzen Hafen machen wird weil in kürzester Zeit so viel Investitionen in die Infrastruktur umzusetzen muss ja auch erst mal geleistet werden.

00:31:46: Das kann keine KI leisten, das müssen wir Menschen leisten, Menschen- und Gerätleisten und demzufolge ist es auch etwas wo wir uns jetzt ganz konkret schon seit einigen Wochen oder Monaten mit Beschäftigten, wie können wir das überhaupt in Umsetzung bringen?

00:32:01: Und das ist tatsächlich eine Mammutaufgabe vor der ich keine Angst habe.

00:32:06: Sondern mit der wir uns bewusst machen müssen was bedeutet das eigentlich?

00:32:09: und natürlich kann man solche Investitionen nicht mit dem gleichen Personalkörper schaffen.

00:32:14: da muss man schauen in welchen Bereichen muss man sich verstärken wo muss man gute Dienstleister oder Partner mit ins Boot holen?

00:32:20: und dann sind wir jetzt bei und haben auch schon die ersten Schritte dahingehend gemacht und dass wir tatsächlich diesen Hafen komplett, ich sag einfach mal modernisieren.

00:32:30: Es wird ihn auch in den Bereichen wo wir momentan eher mit einem halben Auge hinschauen weil wir wissen da muss dringend was passieren.

00:32:36: das wird uns jetzt ermöglicht werden und das gemeinsam mit dem Bund ist ein Riesenerfolg.

00:32:44: Also, eins Komma drei fünf Milliarden Euro Bundesmittel zur Echtrichtigung des Container Terminals.

00:32:48: Und das Ganze ist

00:32:49: nicht nur Container-Terminal

00:32:51: für den ganzen Hafen?

00:32:52: Nicht nur für den Hafen, es ist nicht der Überseehafen, der davon genießen wird, sondern es wird auch das Hinterland im Sinne der verkehrlichen Infrastruktur auch Bremerhaven sein und es wird darüber hinaus auf der Flughafe in Bremen sozusagen davon Nutzenießer sein.

00:33:06: also Es ist ein Gesamtpaket was das Land Bremen bekommen oder besser gesagt aus schöpfen werden kann.

00:33:13: Gemeinsam natürlich mit dem Bund und das ist praktisch für den ganzen Standort, fürs ganze Bundesland.

00:33:18: also eine ja wahrscheinlich was kann man sagen?

00:33:21: ich spiel kein Lotto aber sechs mit Zusatzzahler gibt's sowas?

00:33:24: Ja mit zwei Zusatz-Zahlen!

00:33:26: Ich hab keine Ahnung.

00:33:27: auf alle Fälle wirklich ein historisches Ereignis.

00:33:32: Also doch der Wendepunkt den ich einfach die haben anfangs so...

00:33:35: In diesem Kontext

00:33:37: sehr schön.

00:33:38: Hinzu kommt noch du hast es vorhin kurz erwähnt dass Thermalbetreiber, also Euro-Gate und Merz beispielsweise nochmal Milliarde

00:33:44: zufügen

00:33:45: um ihre eigenen Investitionen zu machen.

00:33:47: Dann auch noch mal das Fließ oben drauf sozusagen?

00:33:50: Ja.

00:33:50: Also

00:33:50: passiert einiges dann hier.

00:33:53: Das ist schon etwas wo man sehen kann wie etwas auch Hand in Hand fließt.

00:33:57: unabhängig von den Geldern sagen wir aus dem Bundesverteidigungsministerium sind natürlich die Investition in Bremenz für den Bereich Container Kaje Und dann die Betreiber EuroGate und MERSC, insbesondere MERSK im Sinne der Automatisierung des Hafens.

00:34:14: Das sind schon Entscheidungen, die getroffen wurden, die zeigen einfach wie bedeutend dieser Hafen auch ist.

00:34:21: Wir haben hier nicht irgendwie eine kleine Company, die hier was investiert sondern wir haben ja den ehemals größten mittlerweile zweitgrößten Räder, der hier eine solch große Investition tätigen will mit APMT und das tut man auch in denen großen Konzernhäusern.

00:34:39: nicht einfach mal so, sondern da schaut man sich die vier, fünf, sechs, sieben, acht großen Standorte an und sagt wo investieren wir eigentlich in den nächsten Jahren?

00:34:48: Und das ist primahaft mit dabei.

00:34:50: Das muss man sich einmal global tatsächlich vor Augen führen dass es bedeutet, dass ein solcher Konzert eine solche Investitionen hier tätigt weil Sie an diesem Standort glauben und deswegen ist das etwas was wir nicht einfach nur so träumen oder wünschen, sondern wir lassen uns das auch tatsächlich rückversichern.

00:35:09: Dass solche Investitionen durch solche Gesellschaften und Konzerne hier in den Standort getätigt werden – das ist absolut bedeutend!

00:35:17: Du hast es eben schon kurz erwähnt.

00:35:19: Es ist eine Sache davon zu hören oder die Entscheidung getroffen zu haben, dass Geld bereitgestellt wird.

00:35:24: Das ist eine ganz andere, das Geld abzurufen und dann auf die Straße bzw.

00:35:26: auf einen Hafen zu bringen.

00:35:28: Das heißt ja umzusetzen.

00:35:31: viele Beispiele, wo was groß angekündigt wurde.

00:35:33: Was dann letztlich umgesetzt wurde hat immer noch mal wieder zehn Jahre gedauert.

00:35:36: Wie könnt ihr sicherstellen dass das jetzt auch wirklich schnell in messbare fühlbare Veränderungen hier im Hafen

00:35:44: umbindet?

00:35:44: Das ist in der Tat die Herausforderung, die wir haben.

00:35:48: Das liegt nicht unbedingt nur daran, dass ich sage mal ich zwanzig Ingenieure zusätzlich einstelle oder Ingenieurinnen, die hier planen und dann ausschreiben und dann vergeben sondern es muss auch alles das, umsetzen wollen, muss natürlich auch in einen Genehmigungsprozess sozusagen verfahrensrechtlich durch die Tür kommen.

00:36:05: Und da können wir uns so schnell verstricken und dann wieder irgendwie in der Blockatrie hingehen?

00:36:09: Da müssen wir auch die entsprechenden Stellen zu ertüchtigen.

00:36:13: das kann nicht sein dass da wenn wir ich sage jetzt einmal mal im halben Jahr drei vier fünf Planfeststellungsanträge stellen das auf der anderen Seite nur Ein, zwei Leute setzen die sagen ja super packt mir ruhig noch mehr auf den Tisch.

00:36:27: Also ich schaff das was ich schaffe und dass ist auch nachvollziehbar sondern wir müssen auch dort Strukturen schaffen und natürlich auch Kapazitäten schaffen die es überhaupt ermöglichen dass man auch schnell sein kann.

00:36:38: Wir leben nun mal eben halt in einem Rechtsstaat und da kann man nicht sagen jeder der bauen will kann bauen Das kann ich wieder zu Hause wenn ich eine Garage nochmal anflicken will oder sonst etwas machen will dann hat alle einen Rechtsrahmen und da müssen wir uns drin bewegen Und da können wir uns auch drin bewegen, nur es bedarf entsprechender Kapazitäten und auch ein gemeinsames Verständnis dass das was wir umsetzen wollen auch richtig ist.

00:37:01: Also was natürlich schwer wird wenn man in diesem Zusammenhang und das sehen wir zum Beispiel bei der WESA Anpassung Das ist zwar jetzt nicht unser Projekt, das ist das Projekt der Generaldirektion Wasserstraßenverwaltung die seit zwanzig Jahren versuchen die WESa im Zimmer aus die Zufahrt je nach Bremerhaven angeht zu ertüchtigen anzupassen Ja und seit zwanzig Jahren gelingt das nicht, weil es nicht einvernehmlich ist.

00:37:27: Weil immer irgendjemand da ist auch Verbände natürlich da sind oder auch andere Personen da sind die sagen Nö das finden wir aber jetzt nicht richtig Das wollen wir nicht.

00:37:37: Und dann geht's um Bedarfe vielleicht geht sogar auch um ökologische Ausgleiche.

00:37:42: Aber es geht erstmal um die Frage grundsätzlich und das ist ja eher eine gesellschaftliche als eine technische zu sagen Wollen wir das eigentlich?

00:37:49: Also machen wir es nicht.

00:37:50: Und wenn wir nicht wollen, dass der Bremerhafen, ich sag jetzt mal zukunftsweisen angefahren werden kann und ich rede nicht über die Vertiefung bis zu Haustür auf dem Rathausplatz sondern hier die Zufahrt.

00:38:03: Wenn man aus einem Fenster guckt ist es einmal die Zuffahrt der See und nicht des Flusses sondern der See das wir da so unterschiedliche Meinungen haben.

00:38:11: und dann vergleichen wir ganz oft nicht viel sondern sicherlich auch diejenigen die grundsätzlich etwas gegen haben Ich will das gar nicht sondern die Grundstatt sich da auch eine Betroffenheit sehen und haben.

00:38:22: Wir vergleichen dann aber Äpfel mit Birn, weil wir sagen ja das hat an der Elbe bis Hamburg auch nicht geklappt.

00:38:27: Da kann man nur sagen ja Sekunde mal eben wie wir reden hier nicht zum Bremer Rathaus Markt?

00:38:33: Das ist natürlich ein Hamburgter Fall gewesen.

00:38:35: Wir reden hier für die Zufahrt!

00:38:37: Und bei der Elben ist die Zuffahrt bis Kuxhaven nie ein Thema gewesen.

00:38:40: Warum ist denn jetzt die Zaufahrt von der Deutschen Bucht bis Bremer Hafen ein Thema?

00:38:45: Das sind zwei verschiedene Dinge.

00:38:47: Wenn ihr die Außenweser diskutieren wollt, dann bitte nicht vergleichen mit Hamburg und schon gar nicht mit der Elbvertiefung, die da sozusagen über über sixty-fünf Meilen bis nach Hamburg führt.

00:38:58: Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe!

00:39:00: Und das muss man erstmal klarstellen.

00:39:03: und deswegen muss man auch bei allen Projekten, die wir zukünftig haben – egal welches das ist, ob es eine Karrier hier im Hafen ist, wenn wir diese jetzt ertüchtigen Neubauen wollen, dann müssen wir ein einvernehmliches Verständnis... alle Beteiligten haben, alle Ämter haben.

00:39:17: Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben das auch wollen.

00:39:19: Wenn wir das nicht wollen, dann können wir uns da gegenseitig die nächsten zehn Jahre mit Formalien beschäftigen.

00:39:25: Und das ist abzustellen!

00:39:27: Wir müssen diesen Spirit, diese historische und epochale Meilenstein gemeinsam gewinnbringend hier umsetzen.

00:39:38: Das geht!

00:39:39: Das geht und das ist bewiesen worden schon an so vielen, sag ich mal Einzelprojekten in Deutschland.

00:39:45: Also deswegen haben sie uns das im Bremenhafen nicht gelingen.

00:39:49: Du hast es sehr eindrücklich die Widerstände oder die Herausforderung beschrieben in diesem Prozess?

00:39:54: Wenn's keine Widerstände geben würde wenn sich alle einig wären beispielsweise wenn du jetzt die Hosen einhättest in diesen gesamten Prozess Wo würdest du als Erstes rangehen?

00:40:01: Du weißt genau, was in dem Hafen eigentlich notwendig ist.

00:40:04: Du weisst, was für Geld zur Verfügung stehen wird.

00:40:05: Man muss mal davon abgesehen, wie lange es dauert bis das Geld hier wirklich ankommt und bis alle einverstanden sind oder bis alle Vorhaben genehmigt sind.

00:40:13: Wie würdest du rangehen, was ist am allerdringsten notwendig?

00:40:15: Wie würde ich das staffeln um so eine Idee davon zu bekommen, dass deine Sicht ist?

00:40:19: Und das ist nicht so, dass alle dazu ja sagen und sofort funktioniert, wie du es vorstellst.

00:40:23: aber einfach mal deine Sicht, was du machen würdest wenn du es alleine entscheiden könntest!

00:40:27: Ich glaube es... Bedarf eines sogenannten All Hands On Deck Manöver, wie am Board eines Schiffes.

00:40:33: Eines Segelschiffes vielleicht sogar dass wir wirklich den gemeinsamen Spirit auch haben und die gemeinsame Zielfokussierung erreichen können.

00:40:40: Und das bedarf tatsächlich einer sobald das mit dem Bund vereinbart ist ein sofortiges Manövers alle Personen die da dran beteiligt sind zusammenzubringen und entsprechende Fragen und vielleicht auch Widerstände bearbeiten

00:40:56: So eine Art Manhattan Project.

00:40:57: Ja, danke sowas!

00:40:59: Das wäre vielleicht die beste Analogie.

00:41:00: Also so ein konzentrierter Effort würde man sagen, also so eine konzentrierte Anstrengung verschiedener Parteien um ein ganz spezielles Ziel zu verfügen?

00:41:07: Genau weil eine größere Chance kann Bremen und Bremerhaven überhaupt nicht haben, die wir jetzt gerade vor uns sehen Und wir können uns nur selbst im Weg stehen muss kein anderer gefragt werden.

00:41:19: das liegt an uns selbst und letztendlich an allen Beteiligten hier das zum Erfolg zu führen oder eben auch nicht zum Erfolg Wenn wir diese Chance verpassen, diese mögliche Infrastrukturverbesserung für die nächsten, ich sag mal mal, hundert Jahre hier nicht durchzuführen in den nächsten sechs Jahren.

00:41:38: Das ist nämlich der Zeithorizont.

00:41:39: also dann weiß ich auch nicht mehr und sonst auch helfen kann.

00:41:42: Also wie uns liegt sozusagen... Der Ball liegt nicht nur auf dem L-Word sondern der Torwort ist auch gerade mal Hände waschen Und wir haben alle Zeit der Welt das die Murmel da rein zu kugeln.

00:41:52: und wenn wir das verpassen?

00:41:55: Das verstehe ich, meine Frage ging ein bisschen mehr Richtung konkrete Sachen die du machen würdest.

00:41:59: Also okay wenn du jetzt sagst okay da will ich mir nicht irgendwie zu sehr in die Karten schauen lassen.

00:42:04: Lass uns vielleicht anders fragen was glaubst du?

00:42:06: Was Maßnahmen sind wo sich die meisten Parteien einig sind die unmittelbar gemacht werden müssen Wo jetzt nicht viel große Diskussion herrschen, weil das ist so offensichtlich dass Geld zuerst da reinfließen muss.

00:42:18: Vielleicht mal so an die Sache rangegangen wenn du jetzt nicht zu sehr auf konkrete Projekte geltet.

00:42:22: Nein wir müssen uns klar Kapazitäten dafür in vielen Bereichen schaffen von jetzt auf gleich.

00:42:27: Wir müssen einen ganz ganz ganz abgestimmten Workflow haben wenn man es sozusagen sagen darf Der auch nicht erlaubt Dass jemand zwei Wochen oder drei Wochen länger über irgendwas nachdenkt Sondern es müssen ganz klare Auch Terminschienen müssen erreichbar sein, das ist ja logisch.

00:42:43: Die müssen koordiniert werden.

00:42:45: Es muss wie ich eben schon gesagt habe ein All-Hands und Deckmanöver sein.

00:42:49: Es müssen dem Grunde nach sich auch alle diesem Ziel verschreiben und zu sagen okay meine Aufgabe ist jetzt bis Montag früh um sieben oder bis wann auch immer dass man das sozusagen fertig zu haben damit ich nicht irgendwie in diesem Getriebe das Zahnrad bilden, was gerade hier zum Stocken führt.

00:43:05: Wer trägt überhaupt die Hosen?

00:43:06: Also wer hat die Hauptverantwortlichkeit?

00:43:07: oder ist sie noch gar nicht richtig bestimmt seit... oder ist da irgendeine überordene Sistanz, die noch entstehen muss?

00:43:13: Oder wie wird sichergestellt

00:43:15: dass dieses

00:43:15: Geld was zur

00:43:16: Verfügung

00:43:16: gestellt wird dann auch wirklich sinnvoll gemanagt werden.

00:43:19: Wer trägt da sozusagen die Hauptverantwortung?

00:43:21: Kann ich dir jetzt gar nicht so zu sagen müssen wir nach zwei Wochen nochmal eben Wiederholungsgo-global machen?

00:43:29: Aber...

00:43:30: Ist das der Zeitraum mit dem wir arbeiten?

00:43:31: Zwei Wochen oder...?

00:43:32: Ja zwei bis vier Wochen spätestens, allerspätestens.

00:43:35: Spannend!

00:43:36: Ich sage also mal in zwei Wochen

00:43:38: Okay, haben wir das Timing noch ein bisschen anders legen müssen?

00:43:42: Nein nein nein.

00:43:42: Vielleicht macht das hier auch neugierig auf eine Folge!

00:43:45: Sehr gut sehr gut aber ich wollte auf jeden Fall mit dir nochmal in Richtung Zukunftsthemen gehen.

00:43:49: Vorhin über... Das Thema Automatisierung gesprochen, da werden sicherlich in der Zukunft Investitionen kommen.

00:43:54: Was sind weitere Themen?

00:43:56: Du sagst das sind aus deiner Sicht Zukunftsthemen an die müssen wir rangehen.

00:43:59: Klar gibt es unmittelbare Sachen was irgendwie die Qualität der Hafen oder die Schleusen oder was auch immer betrifft Infrastruktur, Bahnanbindung wie auch immer.

00:44:06: aber es gibt ja auch so Zukunftsprojekte in dem man jetzt schon vorausschauend investieren muss wo man vielleicht mit Forschung zusammenarbeiten muss wo ein wirklich innovative neue Dinge an Start bringen muss kann auch schnell sein dass man jetzt bei einem großen Projekt solche Dinge aus dem Blickwinkel verliert, weil man sich auf diese großen wichtigen Dinge stürzt und dabei aus den Augen verliert.

00:44:25: Das ist auch noch vermeintlich kleine aber in Zukunft sehr große Projekte gibt.

00:44:29: Ich glaube ein wesentliches Thema ist dass wir die Menschen nicht aus dem Blickwinklen nehmen dürfen ganz im Gegenteil.

00:44:35: Die Menschen stehen im Mittelpunkt dieser ganzen Entwicklung.

00:44:38: Wir träumen natürlich alle von diesen wunderschönen Themen die man da mit Digitalisierung umschreibt, die man mittlerweile ja KI alles erledigen kann usw.

00:44:47: Das sind alles Hilfsmittel.

00:44:50: Als ich studiert habe, hieß das Ganze noch EDV, also elektronische Datenverarbeitung war das gleiche wie heute Digitalisierung aber eben halt wesentlich komplexer ist es schon klar.

00:44:59: Aber es waren immer Menschen sozusagen die wir im Fokus haben müssen und wenn wir hier die Menschen nicht mitnehmen egal was wir tun ob es eine Automatisierung ist Ob es tatsächlich auch Die Qualifizierung von Menschen ist oder überhaupt die Motivation überhaupt zu arbeiten Und in den Job sozusagen zu gehen der da Hafen heißt Egal in welchen Bereichen Egal in welcher Facette, dann haben wir hier sozusagen unsere gesellschaftliche Aufgabe schon gar nicht verstanden.

00:45:24: Und deswegen steht für mich über allem egal wie viel Geld auf dem Tisch oder unter dem Tisch liegt... Unter dem Tisch was?

00:45:32: Der Mensch steht im Mittelpunkt und die Konzentrationen dürfen wir auf gar keinen Fall verlieren weil ohne uns Menschen sozusagen, ohne die Fachkräfte Arbeitskräfte die wir akquirieren müssen, die wir ausbilden und mitnehmen müssen auf den Weg.

00:45:46: Die wir tatsächlich auch begeistert lassen müssen, nicht nur loben sondern auch respektvoll begleiten in diesem Prozess, auch in ihrer eigenen Historie.

00:45:58: also wenn wir das nicht im Mittelpunkt unseres Handels- und Geschehens machen dann haben wir sowieso erstens die Welt nicht verstanden und zweitens auch dieses Projekt oder überhaupt die Projekte die wir insgesamt haben wenn wir nichts zu Erfolg führen können.

00:46:10: Alterspyramide kommt noch hinzu.

00:46:11: Viele, die jetzt in Rente gehen...

00:46:13: Ja klar!

00:46:14: Aber auch das sind Herausforderungen, die man hat.

00:46:15: Das weiß man ja nicht irgendwie was vom Himmel fällt.

00:46:18: Das ist ja relativ einfache Statistik und muss man da gar nicht großgradig etwas von Statistiken verstehen.

00:46:22: Ist doch ganz logisch.

00:46:24: Und wir haben aber so viele Menschen, nicht nur in Bremen und Bremerhaven sondern auch darum herum, die wir einfach mitnehmen müssen, die dem Bund danach sich völlig abgehängt fühlen.

00:46:31: Die kann ich wissen dass sie einen Beitrag dazu leisten können, Ja, am Shoppe packen müssen und vielleicht auch im Sinne der Motivation noch einmal sagen ja klar ich kann auch ein Teil davon sein.

00:46:47: Wir haben so viele junge Menschen die ja auch perspektivlos sozusagen rumlaufen weil sie vielleicht auch an ihnen gar nicht sagt dass sie eine Perspektive haben und jeder hat eine Perspective er muss sich nur selber dann doch tatsächlich mit einbringen.

00:46:59: und es geht auch nicht darum ob wir hochgradig Qualifizierte hier brauchen und wir brauchen jeden.

00:47:03: Und diejenigen, die eine Motivation und Eigenwillen haben sich dem einen oder anderen Bereich auch ausbilden oder einarbeiten lassen zu wollen und sagen mal jeden Morgen um sieben auch zur Arbeit kommen – also die haben eine Chance!

00:47:17: Und das ist eigentlich die Botschaft, die wir alle haben.

00:47:20: Wir reden über Fachkräftemangel.

00:47:22: Wir haben genug Fachkräftel.

00:47:23: Wir müssen uns selbst ausbildern und die Menschen müssen auch bereit sein, sich ausbildend zu lassen Und auch keine Sorge davor haben, wenn sie vielleicht egal wie alt, zwanzig, dreißig, vierzig, fünfzig sind.

00:47:33: Zu sagen Boah für mich ist das Leben am Ende?

00:47:35: Nee überhaupt nicht!

00:47:36: Also wir wollen alle hundert werden und wir werden wahrscheinlich auch alle hundert.

00:47:41: Die Kern-Lebenszeit sozusagen nachdem man Kindheit hinter sich gebracht hat muss man doch nutzen, egal wie im Altmann ist.

00:47:47: Ich bin auch wirklich ein Verfechter dafür.

00:47:48: Alle die können... Warum müssen wir so zu sagen schon ganz früh in Rente gehen?

00:47:53: Die Menschen, die mit Dreißig schon sagen ich muss auch dreizig Jahre arbeiten gehe ich in Rnte die habe ich eh noch nie verstanden.

00:47:58: Also wenn wir fit und topfit sind, sag' ich mal dann können wir auch mit sechszig arbeiten oder mit siebzig arbeiten?

00:48:03: Ja klar!

00:48:04: Und wie haben auch unsere Bedeutung...und das sieht man ja auch in anderen Gesellschaftsformen.

00:48:09: Ich will ja nicht immer nur auf diesem Kontext sagen, mal auch auf Japan oder so schauen, wo Menschen einfach sagen Wenn ich nicht irgendwie arbeiten kann und egal was es ist und wenn ich die Straße fähige, was auch eine genauso wichtige Aufgabe ist Mit achtzig oder so, denn dann hab' ich auch keine Wert mehr für die Gesellschaft.

00:48:27: Und bei uns ist es umgekehrt.

00:48:29: Wir fragen immer, was kann die Gesellschaft für mich tun?

00:48:32: Nein wir müssen doch selber fragen, was können wir für die Gesellschaft tun?

00:48:35: und das ist etwas, was glaube ich so ein Mindset ist, was sich komplett verschoben hat und ich bin mittlerweile auch schon über sechzig und stelle fest dass ich da doch in den letzten zwei drei Generationen um ehrlich zu sein einiges verändert hat, wo wir natürlich selber und ich selber natürlich auch daran beteiligt bin.

00:48:51: Wir haben ja auch unsere Kinder sozusagen erzogen.

00:48:54: Ich will meine Kinder jetzt da gar nicht mit Ornita einen ganzen Gegenteil.

00:48:57: Das sind alles super liebe und fleißige Kinder geworden.

00:49:00: das mein ich nicht damit.

00:49:01: aber wir haben dann eine gesellschaftliche Aufgabe zu tun das wieder zurückzuholen was wirklich unsere Wertschöpfung ist und dass es einfach den Menschen zentriert hat.

00:49:09: Das Thema Fachkräfte wird euch persönlich auch noch mal ein bisschen angehen.

00:49:12: Du hast schon kurz erwähnt, ihr habt ein bestimmtes Team mit dem ihr viele Jahre gearbeitet habt.

00:49:16: Das war sozusagen optimiert für die Aufgaben, die ihr in der Vergangenheit hattet oder beziehungsweise bis heute hatte.

00:49:21: Jetzt wird sich einiges ändern und wahrscheinlich würdet ihr das Personal

00:49:24: aufschlagen?

00:49:26: Auch diese Säberituation,

00:49:27: dass wir auch mal in den nächsten Jahren an einigen Rente gehen.

00:49:30: Gibt es noch mehr Situationen wo wir talentierte Bauingenieure die in Braunschweig studiert haben?

00:49:34: Das müssen nicht der Bauingenieur sein!

00:49:37: Wir suchen genauso für unsere Werkstätten, wir suchen genau so für unsere Backerei, wir suchen genauso für unseren Kopfwünsche.

00:49:45: Wie viel Geld aktuell bräuchte ihr bei Bremenports?

00:49:46: Vier, fünfhundert Leute?

00:49:47: Wie viele seid

00:49:48: ihr?

00:49:48: Ja wir sind jetzt vierhundfünfzig.

00:49:49: Wenn ich die auch die Auszubildenden mit zählen... Wir sind schon bei vierhundertfünfzig Personen und ja für die Aufgabe die auf uns zukommt brauchen wir auf alle Fälle noch eine Schippe mehr.

00:49:59: Wo besonders in welchen Bereichen?

00:50:01: Ich muss mal sagen eigentlich in allen Bereichen.

00:50:04: Eigentlich in allen Bereichen.

00:50:05: Mir fällt so spontan gar keine ein wo wir nicht unbedingt welche brauchen.

00:50:09: Wir brauchen in der Tat in allen bereichen Menschen und wir bilden hier auch Menschen aus.

00:50:14: Natürlich ist jetzt für die Art Hoc-Aktion, wenn ich das mal so sagen darf der nächsten Jahre natürlich auch die Fachkräfte gesucht, die sich genau um solche Bauprojekte kümmern und natürlich nicht nur Baulicht sondern auch unterhalten.

00:50:27: Wenn sie nachher da sind, das stimmt schon.

00:50:29: aber durch unsere Ausbildung die wir hier machen und diejenigen die bei uns ausgebildet sind Ich muss ganz ehrlich sagen, da muss ich keiner mehr Sorgen um sein Leben machen.

00:50:38: Er hat eine gute Startposition.

00:50:41: Ich würde nicht sagen Pull Position aber zumindest steht er in den ersten zwei Startreihen und kann in seinen Lebens starten.

00:50:47: Und gerne natürlich bei uns übernehmen wir auch relativ viele die wir selbst ausbilden.

00:50:52: Aber natürlich gehen auch welche ab und zu woanders hin.

00:50:55: das ist auch ganz normal es gehört doch dazu.

00:50:57: Wir haben immer noch einen sehr hohen Bestand.

00:50:59: wer einmal bei uns ist der mag so gern gar nicht woanders hingehen.

00:51:03: Wenn er das mal tut, da haben wir tatsächlich auch gerade so ein paar Beispiele die wieder zurück kommen und sagen also um ehrlich zu sein Wir haben so geschimpft über euch aber um ehrlich es zu sein wo anders noch schlimmer.

00:51:11: Also wir kommen jetzt zurück.

00:51:13: Okay

00:51:14: sehr schön Sehr schön!

00:51:15: Also für Leute die Handfest mit anpacken wollen Und die hin und wieder mal wenn sie dazu kommen hier aus der siebzehn Etage raus schauen wollen Ja

00:51:20: dass nicht so oft Aber ich kann Fotos machen Nein Quatsch.

00:51:24: Zumindest kann man nur wieder mal sehen was man dann draußen vor Ort gebaut hat.

00:51:28: Ich bin auch unheimlich gerne direkt im Hafen und manchmal auch in den Anlagen, weil da spielt sozusagen das Leben.

00:51:34: Von hier oben hat man sicherlich einen Überblick, aber das wahre Lebensspiel.

00:51:37: Hier ist mal wenn ich in Bremen hafe, ich nehme immer die Zeit, ich muss einfach einmal durch

00:51:40: den Hafen fahren.

00:51:41: Das geht's

00:51:41: nicht!

00:51:41: Ich muss einmal gucken was

00:51:43: sich

00:51:43: verändert hat, was anders aussieht, wie damals.

00:51:46: Und ich freu mich auch immer wenn ich das Fenster aufmache egal ob ich jetzt hier sagen wir mal im Büro bin oder zu Hause das Fensterauffachen mache und ich höre morgens dann schon so die ersten Rammschläge denke ja, ja, Hafen.

00:51:55: Ja, die sind weit zu hören also... Genau,

00:51:57: das ist für die einen und anderen... schon

00:51:59: noch ein bisschen weiter entfernt ist, aber direkt sozusagen nur Wiesen dazwischen und du hörst eben was das Fenster auf und hörst die Verladung der Schiffe.

00:52:07: Aber Wirtschaft folgt Infrastruktur und wenn wir eine Top-Infrastruktur haben, dann haben wir eine top Wirtschaft, die sich hier auch tummeln wird und demzufolge müssen wir auch Baulärme ertragen weil Bauen heißt Entwicklung

00:52:21: Und heißt Vorschritt.

00:52:22: Genau,

00:52:23: tolles Schlusswort!

00:52:25: Robert vielen Dank fürs tolle Gespräch, weil ich habe viel Erfolg bei der Umsetzung dieser sehr ambitionierten Projekte dir in der Zukunft vor.

00:52:31: Mach's gut und bis zum nächsten Mal.

00:52:32: Wir müssen uns auf jeden Fall nochmal widersprechen haben wir ja eben nur festgestellt.

00:52:34: Machs gut und Bis zum nächsten mal.

00:52:35: Ja,

00:52:36: lieben Dank Boas.

00:52:38: So das war der Go Global Bremen Business Talks Podcast mit Robert Hovel von Bremen Ports.

00:52:43: Ich hoffe euch hat es gefallen und ihr seid beim nächsten Mal wieder dabei.

00:52:46: Denkt dran den Go Global Podcast zu abonnieren damit ihr keine der kommenden Folgen verpasst.

00:52:50: Für heute sage ich Tschüss und auf Wiederhören bis zum nächsten Mal.

00:52:53: Euer Boris Felgendrier.

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